BAYREUTH. Im Rahmen des zweiten Bayreuther Bio-Brauer Festes lobte Regierungspräsident Wilhelm Wenning das Engagement der Bio-Brauer für den Umweltschutz und überreichte die Beitrittsurkunde zum Umweltpakt Bayern.
Der Umweltpakt ist laut Wenning eine Vereinbarung zwischen Bayerischer Staatsregierung und Bayerischer Wirtschaft, in der sich beide Partner zu freiwilligen Leistungen für den Umweltschutz verpflichten, und zwar über die ohnehin einzuhaltenden gesetzlichen Festlegungen hinaus.
„Wir sind als Brauer auf beste Rohstoffe und eine intakte Umwelt
angewiesen und versuchen daher möglichst schonend mit unseren Ressourcen umzugehen“, sagte Harald Riedl von den Bayreuther Bio-Brauern. „Wir unterstützen daher natürlich auch
gerne die Initiative Umweltpakt Bayern“.
Mit dem Start der Bayreuther Bio-Weisse im Jahr 2007 haben wir den Entschluss getroffen, noch stärker für aktiven Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft einzutreten. Dazu sollten die heimischen Landwirte, mit denen die Brauerei Gebr. Maisel traditionell eine enge Partnerschaft pflegt, bestärkt werden, den Weg der ökologischen Landwirtschaft zum Erhalt unseres Lebensraumes konsequent fortzuführen.
Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind im Unternehmensleitbild der Bayreuther Brauerei fest verankert. „Heimat und Herkunft sind für uns eine Herzensangelegenheit“ und „Wir handeln in Mitverantwortung für unsere Umwelt“ – so ist es in unseren Werten festgeschrieben. In unserem Versprechen gegenüber der Gesellschaft und der Region steht zudem „Der schonende Umgang mit den Ressourcen ist für uns selbstverständlich“. Damit ist ein nachhaltiger Schutz unserer Umwelt und der Region fest in unserem Leitbild verankert und findet so Eingang in unser tägliches Handeln.
An der Umsetzung unseres Leitbildes wollen wir uns auch messen lassen. Neben
der Geschäftsleitung und dem Umweltbeauftragten sorgt ein eigenes „Team-Umwelt“ in der Brauerei dafür, dass alle Mitarbeiter umweltrelevante Prozesse ständig verbessern und Ressourcen
möglichst sparsam einsetzen.
So ist es in der Vergangenheit gelungen durch verschiedenste Maßnahmen eine Reduzierung von Energie- und Rohstoffverbrauch zu erreichen. Die Verbesserungen ziehen sich durch alle Bereiche der Brauerei. Vom Eco-Training für die Fahrer, Optimierungen bei der Reinigung bis zum Heizen des Verwaltungsgebäudes mit Abwärme aus der Produktion konnten schon viele Fortschritte erzielt werden.
Die Teilnahme am Umweltpakt Bayern ist daher eine logische Konsequenz des verantwortungsvollen Handelns und ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zu einem Leben im Einklang mit der
Natur.