Bei einer Feierstunde im Rathaus überreichte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl den diesjährigen Umwelt- und Naturschutzpreis der Stadt Bayreuth an die Brauerei Gebr. Maisel. Erstmals seit der
ersten Verleihung 1989 hat ein Unternehmen diesen Preis erhalten. Der Oberbürgermeister würdigte die vielfältigen Bemühungen der Brauerei im Umweltschutz und erwähnte dabei sowohl den Einsatz für
gentechnikfreie Lebensmittel, das Engagement der Bayreuther Bio-Brauer als auch die vielen kleinen und großen Projekte, die zu einer stetigen Verbesserung der Umweltbilanz des Unternehmens
beitragen. „Die Brauerei Maisel ist ein Vorreiter und ein Aushängeschild für die Region in Sachen Umweltschutz“, so der Oberbürgermeister.
In seiner kurzen Ansprache unterstrich Jeff Maisel die Bedeutung des Umweltschutzes bei allen Entscheidungsprozessen im Unternehmen. Neben dem Umweltbeauftragten gebe es ein Umweltteam, das in
alle Entscheidungen einbezogen werde. Allerdings, so betonte er, funktioniere diese Konsequenz in Sachen Umwelt nur durch motivierte und engagierte Mitstreiter im ganzen Unternehmen. Deshalb
gelte sein Dank auch dem gesamten Team der Brauerei, das den Umweltschutz-Gedanken in die tägliche Arbeit einfließen lässt. „Die Verleihung ist eine schöne Anerkennung, aber auch eine
Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, sagte er.
Den mit dem Umwelt- und Naturschutzpreis verbundenen Geldbetrag in Höhe von 1500 Euro verdoppelte Maisel und spendete ihn umgehend an das Projekt zur Moor-Renaturierung im Fichtelgebirge, das vom
LBV getragen wird. „Wasser ist für uns einer der wichtigsten Rohstoffe“, so Jeff Maisel. Daher sei ein qualitativ hochwertiges Wasser aus dem Fichtelgebirge, das über eine eigene
Leitung direkt in die Brauerei gelangt, für das Unternehmen und die Qualität der Biere überlebenswichtig.
zurück zur Übersicht
